Geschichte

Kleinhartmannsdorf

Die erste urkundliche Erwähnung Kleinhartmannsdorfs erfolgte im Jahre 1376. Wahrscheinlich liegt die Gründung aber noch länger zurück (ca. 12. Jh.). Der Sage nach ist der Gründer einer von 3 Brüdern, die den Namen Hartmann führten und als holländische Kolonisten auf Geheiß des Ritters Ekkehard in die Gegend kamen, nachdem dieser von Markgraf Konrad dem Großen ansehnliche Ländereien am Striegisbach als Belohnung für treue Kriegsdienste geschenkt bekommen hatte.

Die Kleinhartmannsdorfer Kirche ist eine der ältesten Kirchen Sachsens. Es wird vermutet, dass der Zeitpunkt des Kirchenbaus schon vor der Reformation liegt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine ehemalige Wehrgangskirche. Tradition hat die Veranstaltung von Orgelvespern in der Kleinhartmannsdorfer Kirche.

Durch Jahrhunderte hindurch war Kleinhartmannsdorf landwirtschaftlich geprägt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden auch hier Betriebe der Spielwarenindustrie. Die Landwirtschaft blieb jedoch vorherrschend.

Nach dem 2. Weltkrieg entstand eine LPG, der sich 1960 sämtliche Bauern anschließen mussten. Auf dem gewerblichen Sektor erfolgte der Zusammenschluss der Kleinbetriebe zu VEB-Betrieben im Jahre 1975. Mit der Wende wurde ein Privatisierungsprozess eingeleitet, der sich in Gewerbe und Landwirtschaft widerspiegelte. Die eigenständige Geschichte Kleinhartmannsdorf endet am 01.10.1995. An diesem Tag erfolgte die Eingemeindung nach Eppendorf. Die Vereine sind jedoch nach wie vor für ihr Kleinhartmannsdorf aktiv.

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