G1: Du, mein Großwaltersdorf

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Text: Roland Fischer, Werner Schreiber
Musik: Werner Schreiber

Refrain: Da ist mein Heimatort, da bin ich zu Haus!
//: „Du, mein Großwaltersdorf, grüß’ dich vom Berge aus!“ ://

  1. Wo der Lößnitzbach vom Berge fließt, im Tale schmucke Häuschen steh’n. Wo der Jäger auf das Wildschwein schießt, und Wand’rer längs des Waldes geh’n.
  2. Wo das Dorf umschlossen wird von Höh’n, Augustusburg grüßt in der Fern’. Wo man konnte oft zum Steinbruch geh’n und saß dort unter Birken gern.
  3. Wo die Pferde vom Trakehnerhof am Berg, dort auf der Weide steh’n. Wo die Reitersleut’, so hoch zu Roß, auf unser kleines Dörflein seh’n.
  4. Wo dort unten an der Schubert – Mühl’ noch heut die alten Bäume steh’n. Wo ich in des Sommers Mittagsschwül’ oft mußt’ als Kind auf’s Feld ’naus geh’n.
  5. Wo am Markt die alten Häuser steh’n, erzählen aus vergang’ner Zeit. Wo sie Fremde haben hier geseh’n, erlebten Freud’ und manches Leid.
  6. Wo so mancher schwere Hammerschlag dumpf aus der alten Schmiede drang. Wo bei Augustin schon lang vor Tag der Amboß donnernd widerklang.
  7. Was für uns’ren Ort, so viele Jahr’, einmal die alte Schule war; was daraus entstand, mit fleiß’ger Hand, ist die „Pension zum Märchenland“.
  8. Zieht’s mich einmal in die Welt hinaus, denk ich an jenen Ort zurück. Wo noch heute steht mein Vaterhaus, wo ich erlebt’ das Kinderglück!

Hinweis

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.