E9: Ich ging im Walde

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Text: Johann Wolfgang Goethe, Melodie: Volksweise

  1. Ich ging in Walde so für mich hin, ich ging im Walde so für mich hin, und nichts zu suchen, und nichts zu suchen, das war mein Sinn, das war mein Sinn.
  2. Im Schatten sah ich ein Blümlein stehn, im Schatten sah ich ein Blümlein stehn, wie Sterne leuchtend, wie Sterne leuchtend, wie Äuglein schön, wie Äuglein schön.
  3. Ich wollt es brechen, da sagt es fein, ich wollt es brechen, da sagt es fein: Soll ich zum Welken, soll ich zum Welken gebrochen sein, gebrochen sein?
  4. Ich grub’s mit allen den Würzlein aus, ich grub’s mit allen den Würzlein aus, zum Garten trug ich’s, zum Garten trug ich’s am hübschen Haus, am hübschen Haus.
  5. Und pflanzt es wieder am stillen Ort, und pflanzt es wieder am stillen Ort; nun zweigt es immer, nun zweigt es immer und blüht so fort, und blüht so fort.

Hinweis

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.