E12: Deitsch un frei

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Text und Musik: Anton Günther (1908)

Refrain:
Deitsch un frei wolln mer sei, un do bleibn mer aah derbei, weil mer Arzgebirger sei!

  1. Heil eich, ihr deitschen Brüder! Grüß Gott vieltausendmol! Auf, auf, singt deitsche Lieder, doß rauscht vo Barg ze Tol. Denn’s gilt ja unnrer Haamit in alter, deitscher Trei; loßt’s weit in Land nei klinge, doß mer Arzgebirger sei.
  2. Mog aah der Sturmwind sausen huch drubn of freier Höh, liegn Barg un Walder draußen versteckt in tiefen Schnee, in unnre Elternhütten do wuhnt Gemütlichkeit, un alte, deitsche Sitten sei derham bei unnre Leit. Refr.:
  3. Trebbt aah es Schicksal immer in fremder Walt uns naus, vergassen wolln mer‘sch nimmer es liebe Elternhaus. Wu mir als klaane Gunge ganz uhne Sorg un Müh in Wald sei nausgesprunge, dorten zieht‘s uns wieder hi. Refr.:
  4. Wos sistern unnre Alten bewahrt uns hobn mei Tog, do wolln mer fest drauf halten of unnrer Muttersproch; denn‘s is ja doch es beste, es allerhächste Gut. Unnrer alten, deitschen Haamit gilt der letzte Troppen Blut. Refr.:

Hinweis

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.